Elektrische Zigaretten – der Weg aus der Sucht?

Oft fängt man schon in frühster Jugend an mit dem Rauchen. Mit der Clique steht man an der Ecke und fängt erst an mit paffen und mit der Lehre wird es in den Pausen dann zur Sucht. Wie man den Weg zum Nigotin gefunden hat, können fast alle Raucher heute noch nachvollziehen, denn weg von der Sucht weg, da scheiden sich die Geister.

Die einen sagen, mit einem Mal aufhören und nicht mehr dran denken. Die ersten 2-3 Tage wird es hart aber dann geht es. Wieder andere schwören auf Nigotinflaster und Co. Dies gibt es noch als Pillen und Elexiere. Diese geben das Nigotin in kleinen Dosen an den Körper ab und sollen soll, das verlangen nach Nigotin beruhigen. Oft wirkt dies aber eher hinderlich und man raucht trotzdem weiter, einfach weil man nicht den Willen zum Aufhören hat. Hier sind wir auch schon bei der Lösung – Der Wille. Dieser muss vorhanden sein, dass man den Tabakkonsum einstellt oder verringert. Ohne diesem hilft auch keine Elektrische Zigarette.

Oft kommt dieser Wille aus einer Laune heraus und ist eine spontane Idee. In den meisten Fällen kurz nach dem Aufstehen, aber auch nach einer Party oder wenn man einmal Krank ist und einfach keine Lust zum Rauchen hat und einem sowieso der Hals weh tut. Einen kleinen Schritt in diese Richtung kann aber schon eine elektrische Zigarette leisten.

Diese elektrische Zigarette besteht in der Regel aus 3 Teilen. Einem Mundstück, in der die Geschmacksstoffe und auch das Nigotin untergebracht sind, einem “Erwärmer” sowie einem Akku. Am Akku ist letztlich noch eine kleine Birne angebracht, um den Raucheffekt zu erzeugen und es einmal aufleuchtet. Der Akku aktiviert den Erwärmer durch den menschlichen Zug. Hier werden die Stoffe die im Kopf sind erhitzt und man kann sich die Geschmacksstoffe reinziehen. Letztlich der Qual ist nichts anderes als Wasserdampf mit Aromen. Die Funktionalität der elektrischen Zigaretten ist im Grundprinzip immer Gleich. Nur die Form des Gerätes erinnert an das Rauchens.

Aber warum soll man mit diesem Gerät aufhören mit dem Rauchen? Stimmt, man braucht den festen Willen, dass man nicht mehr rauchen will. Denn simuliert das rauchen nur – man hat anfangs immer noch das Gefühl, dass man dringend eine Rauchen will. Zwar gibt es die Möglichkeit, das man diese elektrischen Zigaretten mit Nigotin bekommt, aber davon rate ich ab. Hier sollte man direkt und ohne Nigotin diesen Ersatz nutzen. Dies dient eher, dass man etwas im Mund hat und ein wenig “Geschmack”. Denn das ist schon das nächste Argument des Rauchers. Der Willen bleibt übrigt. Auch mit der elektrischen Zigarette wird es hart sein die ersten 2-3 Tage durchzuhalten. Nicht daran zu denken und sich abzulenken. Aber es ist schaffbar.

Man freut sich dann einfach, dass man am Morgen nicht mehr hustet und man ohne große Probleme den Tag bestreiten kann. Auch schmeckt man besser und kann viel besser riechen. In der kommenden Nacht wird es ein Vergnügen sein einzuschlafen. Erst jetzt wird man merken, dass alles um einen herum nach Zigaretten riecht und man will die Bettwäsche wechseln. Die elektrische Zigarette war mein ständiger Begleiter. Nicht aus dem Grund, weil ich dringend das Nigotin brauchte, sondern weil ich was im Mund brauchte. Auch machte ich den Fehler, dass ich anfangs die Nigotin Variante nutzte. Hier muss man sehr aufpassen, denn 10 Züge entsprechen einer Zigarette. ca. 200 Züge hält ein Kopf ohne Nachfüllung. Man muss nach 10 Zügen einfach das Gerät weg legen, sonst führt man sich wesentlich mehr Nigotin als vorher zu.

Aber in der Zeit, als ich die elektrische Zigarette nutze, stellte ich fest, dass nicht das Nigotin den Zigaretten Geschmack ausmacht, sondern die zusätzlichen Stoffe, die noch in der Zigarette sind und auch diese dafür verantwortlich sind, dass man hustet und keinen Geschmack hat. Also, wer mit dem Rauchen aufhören will, dem hilft auch eine elektrische Zigarette nicht wirklich weiter, aber sie hilft wesentlich diese Zeit zu überstehen.